Auch der ÖWHWTC hat mit einer Stellungnahme zum "Begutachtungsentwurf der veterinärbehördlichen Binnenmarktverordnung 2021" versucht, ein Verbot der internationalen Verbringung von Hundewelpen unter 16 Wochen zu verhindern.

Wir argumentieren dabei wie folgt:

  • Gesund­heit, Wesensfestigkeit, genetische Vielfalt und Vitalität der Hunderassen werden durch eine internationale Kooperation von Züchter/inne/n und Verbänden erheblich gefördert. Diese gerade für Hunderassen mit kleiner Gesamtpopulation unentbehrliche Zusammenarbeit schon vom Kauf der Welpen im Alter unter 16 Wochen an würde durch die geplante Verordnung erheblich erschwert.
  • Die optimale Nutzung der entscheidenden Prägephase, die Hundewelpen im Alter von 9 bis 16 Wochen durchlaufen, ermöglicht dem Hund, offen und positiv gegenüber seiner Umwelt ein souveränes Sozialverhalten zu entwickeln. Diese wichtige Lebensphase soll der Welpe deshalb, wenn irgend möglich, bereits in seiner neuen Familie verbringen. Wegen der genannten relativ kleinen Population von West Highland White Terrier in Österreich sind hier auch Welpen ausländischer FCI-Züchter zu bedenken.
  • Illegaler Welpenhandel bewegt sich außerhalb der rechtlichen Normen und kann daher nur durch rigorose Kontrollen und durch Aufklärung der Bevölkerung eingedämmt werden. Die geplante Verordnung dürfte deshalb hier nur geringe abschreckende Wirkung entfalten.

Unsere Stellungnahme steht hier zum Download zur Verfügung.